Spaß mit der Paketstation

Dieser Tage bekam man als Paketstationskunde Emails, die einen aufforderten, seine Mobilnummer zu hinterlegen zwecks Einführung des mTan-Verfahren. Zuallererst finde ich es natürlich frech, sich so meine Telefonnummer zu erschleichen. Und soweit ich die Datenschutzschulungen meines Arbeitgebers richtig verinnerlicht habe ist es schon grenzwertig, technische Verfahrensgrundlagen unnötig umzustellen um erweiterte Kundendaten erheben zu können.

Wie auch immer: die größte Frechheit ist aber die Eingabemaske. Ich habe jetzt ein Dutzend mal mit verschiedenen Browsern meine Telefonnummer brav eingetippt und sie wurde nicht gespeichert. Dachte ich zumindest. Bis mir nämlich auffiel, daß unten am Bildschirm unscheinbar ein Text aufgetaucht ist: “Sie erhalten in Kürze eine Email an xxx@yyy. Um die Änderung Ihrer Mobilnummer abzuschließen, müssen Sie diese in der Email bestätigen.”. Liebe UI-Entwickler bei der Post: für solche wichtigen Hinweise nimmt man einen Popup-Dialog oder doch zumindest freundlich gefärbten Text in Fettdruck. Nur weil ihr als Entwickler wisst wo ihr hinzugucken habt muß das der Anwender nicht auch wissen. Nur mal so von UI-Entwickler zu UI-Entwickler…

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