Rübergemacht

Lange hats gedauert. Aber das Windows 7 kam doch schon in die Jahre und zickte auf der auch nicht mehr brandfrischen Hardware aus unerfindlichen Gründen herum. Also bin ich einfach rüber über die (Betriebssystem-)Mauer. Ins gelobte Linux-Land, blühende Wiesen und so. Nun, schwer wars ja nicht.

Kassensturz der am meisten verwendeten Programme: Grafikprogramm? GIMP. RAW-Konverter? RawTherapee. Entwicklungsumgebung? Eclipse/Java. Onlinebanking? Jameica/Hibiscus. Vereinsverwaltung? Jameica/JVerein. Email? Thunderbird. Surfen? Google Chrome. Alles Software, die orginär von Linux stammt oder generell plattformübergreifend existiert. Sogar mein Lieblingsdateivergleichsprogramm KDiff3 ist, wie der Name schon sagt, Bestandteil der KDE-Umgebung und nur dank netter Leute auf Windows konvertiert gewesen.

Alles andere waren dann Spiele (zu denen ich eh kaum noch gekommen bin). Irgendwann hat mal irgendwer böse behauptet, Windows ist ein Gameloader. Inzwischen bin ich tatsächlich an diesem Punkt angelangt: Windows nur noch zum gelegentlichen Zocken…

Halt! Stopp! Man muß doch mit Windows noch was sinnvolles tun können? Klar: Steuererklärung mit Elster. Das programm gibts nämlich noch nicht für Linux. Obwohl es intern die Qt-Bibliothek benutzt und in nullkommanix anzupassen wäre.

Im Endeffekt war auch der Übergang recht schmerzlos. Das lag natürlich auch zum guten Teil an den Anwendungen selber. Jameica hat sehr gute Datenmigrationsroutinen und sogar der Thunderbird hat trotz deutlichen Versionssprungs die Emailarchive klaglos gelesen. Chrome hält die Einstellungen eh in der Cloud. Auch an KDE als Desktopumgebung habe ich mich schnell gewöhnt. Natürlich bleiben noch ein paar Handgriffe bis auch die letzten Sachen rund sind (Stichwort: automatisches Backup), aber auch die sollten keine große Hürde mehr sein.

Natürlich gibt es auch Schattenseiten: die Fedora-Applikationsverwaltung unter KDE hat aktuell einen Bug, der das Deinstallieren verhindert. Ok, nimmt man eben die Kommandozeilenversionen… Und ich habs auch noch nicht geschafft, daß Thunderbird die mailto:-Links aus Chrome öffnet. Peanuts.

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