Der EU ihm sein Englisch…

Hört man “Englisch” und “gefährdete Sprachen”, so denkt man üblicherweise erstmal an die vielen Sprachen, die durch das Englische bedroht werden. Oder besser: durch das, was man in der jeweiligen Gegend für Englisch hält. Schon vor einigen Jahren habe ich in einer TV-Talkrunde zu dem Thema mal sagen gehört: “Das Englische ist viel gefährdeter, denn es hat durch seine Verbreitung auf der Welt viel mehr inkompetente Sprecher.” Dazu gesellt sich jetzt auch der bürokratische Apparat der EU. In einem internen Papier wird analysiert, wie der EU-sprachgebrauch des Englischen von dem abweicht, was der ein native Speaker in Großbritannien verstehen würde: misused_english_terminology_eu_publications_en.pdf

Ein Großteil der aufgelisteten sprachlichen Fehlverwendungen scheinen mir übrigens dem deutschen Sprachraum zu entstammen: actual, forsee, punctual, sickness insurance, … Üblicherweise akustische Fehlassoziationen, fahrlässige wörtliche Übersetzungsversuche und die berühmten false friends.

Gefunden via: boingboing.net & wired.com

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