Autosicherheitsgurte und Verschlüsselung

Dieser Tage bin ich über diesen Zeit-Online-Artikel von Kai Biermann gestolpert.

Der eigentliche Text zeigt zwar mehr Verständnis von der Materie als der Teaser erwarten lässt, doch der Tenor bleibt: Ruf nach Politik und Providern, denn die Technik sei zu kompliziert. Das kann nicht klappen. Das von der Politik für sicher erklärte DE-Mail ist sicherheitstechnisch eine Katastrophe. Und die Provider binden sich doch keine Extraklötze ans Bein.

Wichtiger, als nach den Mailprovidern zu rufen wäre, ein einheitliches, zukunftstaugliches und vertrauenswürdiges Zertifikats- und Schlüsselrepository zu schaffen, wo die Leute ihre Public-Keys hinterlegen können. Gebraucht wird also kein Äquivalent zum Sicherheitsgurt sondern zum Telefonbuch. Und Sinn macht das ganze nur, wenn es international funktioniert. Womit wir – angesichts des aktuellen weltweiten Vernunftsniveaus – wieder am Anfang stehen.

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