Radikal vs. Radikal und die Piraten

Nachdem mir der Wahlomat die Piraten ganz nach oben sortiert hat (ohne Berücksichtigung der “klassischen” Parteien CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne), dachte ich, daß das ja dann doch eine Idee für die Bundestagswahl wäre. Zumindest als das kleinste aller Übel. Leider bin ich dann über diesen Telepolisartikel gestolpert. Dieser erinnerte er mich an zwei Punkte, die mich an den Piraten grundsätzlich stören:

1. Dort sammelten und sammeln sich eine Reihe seltsamer bis radikaler Gestalten. (Und ja, die Vertreter der Genderforschung halte ich für radikal, weil Genderforschung in konservativen Händen die bestehende Schlechterstellung der Frau rechtfertigt und in den Händen von Radikalfeministen die erforderliche Schlechterstellung des Mannes “wissenschaftlich” untermauert.)

2. Die Diskussionskultur bei den Piraten ist unter aller Sau – sogar im Vergleich zum übrigen politischen Betrieb. Sehr schön und mit Bezug auf den Vorfall hier beschrieben von Benjamin Siggel. Ansonsten scheinen die Piraten ihren Schopenhauer gelesen zu haben – siehe folgendes Zitat aus Wikiquote:

“Wenn man merkt, daß der Gegner überlegen ist und man Unrecht behalten wird, so werde man persönlich, beleidigend, grob.” – Letzter Kunstgriff. In: Eristische Dialektik. Frankfurt

Womit das Problem der Wahl immer noch nicht gelöst ist: es gibt derzeit keine politische Kraft, der ich uneingeschränkt meine Stimme geben möchte…

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