“Ein Faible fürs Unspektakuläre…”

Eine (völlig subjektive) Fotokritik.

Beim heutigen Aufarbeiten der Fotobeiträge, welche sich im RSS-Reade angesammelt haben, bin ich auch über folgende beiden Serien von Johannes Nadeno gestolpert:

http://www.zeit.de/reisen/2014-07/fs-norwegen-johannes-nadeno
http://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2014-07/fs-hallig-johannes-nadeno

Zuerst hatte ich die Norwegenserie durchgeblättert und war erstaunt, was heute schon als Kunst durchgeht. Ich gebe zu, sechs der 16 Bilder hätte ich auch gemacht. Und ich gebe weiterhin zu: diese helle Ausarbeitung ist nicht meins – ich hätte mir mehr Strukturen im Himmel gewünscht, knackigeres Schwarz in den dunklen Teilen. Aber wenn er da ein Jahr unterwegs war, dann hätte da doch was bessere rumkommen sollen? Nur mit “Norwegen” als Kontext fehlt den meisten Bildern irgendwie der “Hero”, die Aussage, sie plappern, aber sagen nichts.

Als ich dann im RSS-Reader weiterklickte und bei der Halligenserie schon wieder den Namen Nadeno las, dachte ich spontan: “Ok, brauchste nicht mehr angucken.” Die Neugier war dann doch stärker. Und, im Beitext hieß es dann:

Johannes Nadeno hat ein Faible fürs Unspektakuläre.

Aha, so nennt man den Stil. Dann spare ich mir zukünftig auch das Bildersortieren und entdecke mein Faible fürs Unspektakuläre. Ansonsten, bei der Halligserie gabs dann zehn von 18 Bilder, die ich auch gemacht hätte. Aber wie bei seinen Norwegenbildern: für meinen Geschmack zu hell und die Bildausschnitte wirken (für einen Profi) zu planlos.

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