Das Ende der Streetfotografie?

Link: Berliner Ostkreuz-Fotograf Espen Eichhöfer : Heimlich fotografierte Passantin verklagt Künstler auf Schmerzensgeld

Aus fotografischer Dilemma ist das folgende:

Man kann nicht jedem hinterherlaufen. Und wenn man das Einverständnis vorher einholen würde, wäre der Moment, das Motiv vorbei

Nun, ich glaube nicht, daß es das Ende der Streetfotografie ist. Juristisch gesehen hätte es wohl nicht mal einen Anfang geben dürfen. Außer in den ganz frühen Jahren, also noch vor der Erfindung des Persönlichkeitsrechtes, ist es schließlich überall auf der Welt illegal, Fotos ohne Genehmigung der Abgebildeten zu machen.

Andererseits gilt:

Man kann sicherlich behaupten, dass alle wichtigen Fotografien der letzten 175 Jahre, auf denen Menschen abgebildet sind, ohne die notwendige Einwilligung der abgebildeten Personen entstanden sind. Es sind allesamt Ikonen der Fotografie

Heutzutage kann man als Streetfotograf nur noch posthum berühmt werden. Und auch dann dürften sich die Erben der abgebildeten Personen und die Erben des Fotografen gegenseitig mit Prozessen überziehen…

Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Iustitia.svg

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One Response to Das Ende der Streetfotografie?

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