Kameramechanik in Superzeitlupe

Und wieder was gelernt: schaut man sich die sehr kurzen Zeiten < 1/1000 Sekunde an, dann sieht man, daß der Schlitz zwischen den Verschlüssen gerade so breit ist, um für die eingestellte Zeit Licht auf den Sensor zu lassen. Die Gesamtbewegung des Verschlusses dauert aber deutlich länger. Die kürzeste Zeit mit komplett offenem Verschluß ist meines Wissens die Blitzsynchronzeit (heutzutage meist 1/125-1/250 Sekunde) und auch dann ist das Belichtungsintervall am oberen Sensorrand (d.h. unteren Bildrand) älter als das gegenüber.
Fazit:

  • Schnelle Bewegungen wirklich einfrieren geht dann nur mit Blitz.
  • Ein Verschluß mit 1/4000 Sekunde ist normalerweise ausreichend – außer, man fotografiert in gleißender Mittagssonne auf einem Salzsee mit Blende 1.2 Chrominstallationen und hat den Graufilter vergessen…

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