Das Ende der Panoramafreiheit, Nachtrag 2

Da die erste Aufregungswelle (vgl. hier und hier) im Strudel der Griechenlandereignisse schon wieder verebbt ist, möchte ich das Thema Panoramafreiheit auch hier nochmal nach oben schieben. Offenbar (eventuell, möglicherweise, vielleicht…) scheint sich im EU-Parlament ein wenig zu bewegen. Zumindest gibt es einige vernünftigere Töne aus einigen Politikerkreisen:

Als Pessimist bzgl. bürokratischer Entscheidungsvorgänge bin ich aber nicht wirklich sicher, ob die Sache damit wirklich schon gegessen ist. Die Erfahrung der letzten Monate zeigt, daß für das Stopfen kleiner oder nichtexistenter Rechtslücken größere Kollateralschäden in Kauf genommen werden (“Recht auf Vergessen”, “Leistungsschutzrecht”, “Streetviewverpixelung”, …)

Eine weitere fotorechtliche Baustelle ist übrigens immer noch die Streetfotografie. Auch hier ist steht noch eine höchstrichterliche Entscheidung aus: heise.de: “Streit um Streetphotography”

Und sollten sie uns hier in der EU alle Fotorechte nehmen, dann können wir wenigstens noch in die USA und dort im Weißen Haus fotografieren, seitdem das bisherige Verbot aufgehoben wurde

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:1860s_White_House.jpg

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