Sylt – Der Testbericht

Zwischensaison: Mir fehlt natürlich der Vergleich zur Hochsaison. Aber für meinen Geschmack sind jetzt im Oktober immer noch genug Leute hier.

Anreise per Zug: Praktisch und bequem ins Zentrum von Westerland. Das eigene Auto ist nicht nötig, um auf der Insel von A nach B zu kommen. Nötiger haben es wohl Leute, die länger als nur drei Tage hier sind und darum die halbe Wohnungseinrichtung mitschleppen.

Pension Lassen: Die Pension hatte auf der Syltwebseite das billigste Einzelzimmer im Angebot. Es dürfte sich auch um das kleinste handeln 😉 Das Zimmer hat die üblichen Gebrauchsspuren aus langjährigem Dienst am Gast, ist insgesamt aber gut gepflegt. Das Haus selber liegt zentrumsnah und trotzdem ruhig. Das Personal ist freundlich, das Frühstück gut.

Westerland: München, Kaufinger Strasse meets Waterkant. Zwischen Schweinshaxen, Flammkuchen und Modegeschäften kommt friesisches Feeling nur als Klischee auf.

Münchner Hahn: Günstiges Lokal mit bayerischem Kolorit. Gibt dort aber auch Fisch. Essen und Service gut.

Wirtshaus Glöckl: Etwas teurer als der “Hahn”, das Essen gefühlt auch einen Tick besser.

Gosch: Obwohl eine Gosch-Filiale in Westerland in Spuckreichweite meiner Pension war habe ich den Gosch erst in List getestet. Allerdings kein Fischbrötchen, sondern ein 2. Frühstück aus Kaffee und Kuchen. Ambiente und Qualität ok, aber der Kellner hat während meiner Toilettenabwesenheit(!) aus meiner Doppeltischvierergruppe zwei Zweiertische gemacht und meine Sachen dabei ungefragt(!) umsortiert. Dabei war das Lokal eher leer(!) und nicht wirklich Bedarf an freien Tischen. Punkte- und deutlicher Trinkgeldabzug…

Morsum, Keitum, List, Hörnum: Deutlich mehr Inselambiente als Westerland. Abseits der Hauptstrasse meist auch schön ruhig.

Kampen, Hobokenweg: Hätte ich nicht gelesen, daß da die reiche Syltprominenz wohnen soll, ich hätte es nicht erkannt. Das spricht entweder für viel Understatement oder die Kampener haben auch keinen anderen Geschmack als der Rest von Sylt.

Sylter Sahara: Das Dünenareal bei List erinnert mich trotz seines Spitznamens weniger an die Sahara als vielmehr an Dartmoor oder die nordnorwegischen Heidelandschaften. Auf jeden Fall kann man in den Dünen dem Touristentrubel besser entgehen.

Morsumer Kliff: Von oben überschaubar 😉

Ruhige Ecken: Die im Büchlein von Hermann Schreiber aufgeführten Plätze sind, zumindest in der Nebensaison, tatsächlich Oasen der Stille. War gut, das Buch vor der Reise entdeckt zu haben.

Wind: …kommt immer von der falschen Seite.

Adler Express: Freitags perfekt zur Weiterreise nach Pellworm. Vierundzwanzig Knoten sind ganz schön schnell 😮

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sylt_Postkarte_005.jpg

Advertisements
This entry was posted in Uncategorized and tagged , , . Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s