Im Kuscheloffice

Die Zeit berichtet über einen Trend, der im Kielwasser der Dotcom-Industrie und der hippen Start-Ups um sich greift. Die Kuschelbüros mit Feel-Good-Managern:

Wir bieten Ihnen Spaß, Spaß, Spaß

Work-Live-Balance im engeren Sinne finde ich toll. D.h. ein ordentliches Gehalt, flexible Arbeitszeitregelungen und Home-Office für die Kollegen, die entsprechenden Bedarf haben. Auch die firmeneigene Packstation ist nützlich. Dazu ein sinnvolles Bündel an Gesundheitsangeboten und eine ordentliche Kantine – mehr brauche ich nicht.

Der für mich wesentliche Punkt ist übrigens: Angebot. Sofern es Angebote gibt, die man wahrnehmen kann oder auch nicht, ist es ok. Allergisch werde ich, wenn angefangen wird, per Befehl von oben Glückseligkeit zu verordnen. Wenn erwartet wird, daß auf Wir-haben-uns-alle-lieb-Veranstaltungen im Chor Halleluja gesungen wird. Wenn die Teilnahme an den Bespaßungsaktionen kontrolliert wird. Da bin ich froh, daß mein Arbeitgeber derzeit andere Sorgen hat, als die Mitarbeiter mit Kickertischen und Bällchenparadiesen zu überschütten.

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Clownforlaragiddings.jpg

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