Schlaflos: Linux-Update

irgendwie bin ich am Wochenende darauf gestossen, daß

  1. für Fedora 21 das Ende des Supportzeitraums naht und
  2. bei mir noch Fedora 20 läuft.

Da das Upgrade von 18 auf 20 recht schmerzfrei war, habe ich also die Chance ergriffen, zum Jahreswechsel auch den Rechner auf Vordermann zu bringen. Nach ein bißchen googlen war mir dann auch die ungefähre Prozedur klar. Dumm nur, daß mein erster versuch von 20 auf 23 zu wechseln wegen Fehlermeldungen schon im Download abbrach. Also erstmal auf 21 umsteigen, da hatten sie ja einiges geändert und die 23 sollte dann gut gehen. Allerdings fand ich dann seltsam, daß beim Upgrade auf 21 auch 22er und 23er-Repositories benutzt wurden. Außerdem sagte Onkel Google, ich sollte doch die Prüfung der Pakete abschalten, wenn da die von mir beobachtete Fehlermeldung auftritt. Unschön, aber naja… Die Installation lief dann auch leidlich durch, die weiteren Fehlermeldungen scrollten schnell außer Sichtweite, das System fuhr dann sogar hoch. Nur konnte ich dann auf dem Loginscreen weder Maus noch Tastatur nutzen. Neue Googlesuche – tolle Dinge über Grub und Fedora gelernt. Das neue Paketsystem “dnf” hat auch ein Kommando “distro-sync”, welches die lokalen Pakete auf den offiziellen Stand dreht. Wie ich schon vermutet hatte, war da wohl vorher einiges durcheinandergekommen und die Synchronisation mußte noch einiges geradebiegen. Danach lief dann das Login.

Jetzt mußte ich nur noch mit KDE5 zurecht kommen. Pro: sieht ganz gut aus. Contra: einige Tools sind mit heißer Nadel von KDE4 auf 5 umgebaut worden, da fehlen dann z.B. noch Einstellungen. Dem System die Töne bei allen möglichen Notifikationen etc. abzugewöhnen war ein kleiner Marathon. Irgendwann hatte ich auch die wichtigsten Programme wieder am laufen und das offizielle Java 1.8 auch aktiviert: primär für Jameica/Hibiscus, IntelliJ IDEA und Areca Backup. Letzteres sollte dann heute seinen Job tun und — tat es natürlich nicht. Die Anwendung hing, sobald ich ein Backuparchiv ansehen wollte. Google half diesmal nicht, sondern Intuition: Bei der Installation war mir aufgefallen, daß Eclipse-Gedöns installiert wurde, was aber bei mir nie per Paketmanager auf dem Rechner war. Da ich außerdem nicht wußte, wer das braucht, flog es wieder runter. Siehe da, Areca Backup lief wieder korrekt. Nebenbei hatte ich einige alte (und vermutlich auch neue) KDE-Einstellungen gelöscht, wonach die KDE-Oberfläche auch wieder einheitlicher wirkte.

Fazit: Mal wieder mehr schlaflose Nächte gehabt als nötig, aber jetzt läufts hoffentlich erstmal wieder für ein, zwei Jahre. Bis dann Fedora 23 aus dem Support läuft.

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lotto_Capoferri_Magnum_Chaos.jpg

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