Das Leben als Ponyhof

…oder: wir ersetzen ehrliche Einsicht durch Angst vor dem Scheiterhaufen. Auch wenn er nur medial-virtuell brennt (noch…):

Zeit Online: Die Debatten-Polizei

Es ist bedauerlich, wie weltweit lautstarke Minderheiten bzw. selbsterklärte Minderheitenbeschützer vorsätzlich bzw. fahrlässig gute Ideen in Verruf bringen oder gar in ihr Gegenteil verkehren, indem sie die thematische Debatte unterdrücken und darauf beharren, daß das Leben ein Ponyhof sein solle. Vielleicht sollten die betreffenden Debatten-Polizisten Schopenhauers “Die Kunst, Recht zu behalten” mal in Gänze lesen und sich nicht nur auf das Kapitel 40 beschränken:

Wenn man merkt, daß der Gegner überlegen ist und man Unrecht behalten wird, so werde man persönlich, beleidigend, grob. Das Persönlichwerden besteht darin, daß man von dem Gegenstand des Streites (weil man da verlornes Spiel hat) abgeht auf den Streitenden und seine Person irgend wie angreift: man könnte es nennen argumentum ad personam…

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mt._Rogers_Wild_Ponies1.jpg

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