Internetwerbung und Bezahlschranken

Seit einiger Zeit sind auf Spiegel Online manche Artikel hinter einer Bezahlschranke versteckt (siehe Screenshot). Technisch ist das ganze recht solide gelöst, da auch der ausgelieferte Text unleserlich gemacht wurde und es nicht reicht, per Adblocker ein Div-Overlay wegzublenden. Heute habe ich mich dann gefragt, ob ich die Bezahlversion des Artikels eigentlich nur sehe, weil ich Adblocker laufen habe? Also mal alle Kandidaten abgeschaltet: µMatrix, µBlock und Ghostery. Ergebnis: keine Änderung, außer, daß jetzt fast zwei Dutzend Tracker geladen werden und am Seitenanfang auch noch ein Werbebanner erscheint (nicht im Screenshot enthalten).

Persönliches Fazit: Warum soll ich Geld ausgeben, wenn ich trotzdem noch getrackt und verfolgt werde? Außerdem sind die Artikel mit Bezahlschranke bisher glücklicherweise Themen, ohne deren tiefere Kenntnis ich sehr gut leben kann. Die Blocker bleiben also an.

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Die Erweckung Cthulus

H. P. Lovecraft hatte offenbar doch recht. Nur, daß die Tentakelwesen nicht aus dem Weltall kommen, sondern durch unser eigenes Wirken quasi herangezüchtet werden:

If trends continue, cephalopods may be among the species who are poised to survive a mass extinction in the oceans, leading to a future marine ecosystem ruled by tentacles.

Darum: Weniger Pizza Tonno essen, sondern mehr Calamares Romana.

boingboing.net: To imagine the ocean of the future: picture a writhing mass of unkillable tentacles, forever

arstechnica.com: Octopuses may indeed be your new overlords

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cthulhu_blood.png

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Spiegelmoleküle

Spiegel Online meldet:
“Forscher entdecken erstes Spiegelmolekül im All”.

Jetzt habe ich Angst, was der “Stern” demnächst wohl im All entdeckt…

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chirality_with_hands.svg

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Satire und ihre Freiheit

Jetzt drehen sie aber am Rad, in der türkischen Regierung:

http://www.zeit.de/politik/2016-04/jan-boehmermann-tuerkei-ermittlungen-schmaehgedicht-menschlichkeit

Ein “Verbrechen gegen die Menschlichkeit”? Aha, in welche Kategorie fallen dann der Genozid an den Armeniern und der Umgang mit den Kurden? Am besten wäre natürlich, wenn die deutsche Regierung nachgibt, die Staatsanwaltschaft ermittelt und die Richter dann sagen: war doch Kunstfreiheit. Ich hol schon mal eine Tüte Popcorn…

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cruikshank_-_Fagin_in_the_condemned_Cell_(Oliver_Twist).png

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Pink Tax

Zitat aus Spiegel Online: Warum Frauen mehr zahlen müssen als Männer:

…für viele Produkte zahlen Frauen mehr als Männer. Der Grund dafür liegt schlichtweg in der Farbe: Frauenprodukte fallen oft durch ein knalliges Pink auf, Männerprodukte sind dagegen oft blau oder schwarz. Der Zusatzpreis, den Frauen zahlen müssen, ist deshalb auch als Pink Tax bekannt, zu deutsch: Pink-Steuer.

Liebe Leute, die Ihr hier Sexismus schreit: es zwingt Euch niemand, ohne zu rechnen die pinke Version zu kaufen. Gleichberechtigung heißt auch, gleichberechtig selbständig zu denken. Wenn Frauen einfach anfangen würden, nur noch Produkte im Männerdesign zu kaufen, dann würden sich die Preise annähern. In die eine oder die andere Richtung. Nach Regulierung zu schreien bedient das Klischee “Frauen sind schwach und müssen beschützt werden”. Und das ist dann wirklich sexistisch.

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Godward-Le_Billet_Doux-1913.jpg

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Schlechtwetterfotografie, Langzeitbelichtung und Nik Collection

Anstelle einer Antwort auf einen Kommentar bei Google+ schreibe ich meine Gedanken gleich in einen weiteren Beitrag…

Schlechtes Wetter ist ja eine gute Grundlage für ungewöhnliche Fotos, aber persönlich bin ich da wohl zu ungeduldig. Bei feuchtem und windigem Wetter ist die Schrauberei an mit Stativ, Filtern etc. nicht spaßig, wenn irgendwann die Finger taub werden. Bei mir kommt noch dazu, daß meine Brille in kurzer Zeit voller Wassertropfen ist und ich damit ziemlich blind. Weil sich bei mir Altersweitsichtigkeit und “normale” Kurzsichtigkeit ein Stelldichein geben, helfen auch keine Kontaktlinsen gegen meine “Regenblindheit”.

Mit dem Eidersperrwerk stehe ich fotografisch sowieso auf Kriegsfuß. So imposant die Anlage ist, so schwierig ist es, sie abzulichten. Dieses Jahr war ich insofern vorbereitet, daß ich das Stativ und die Graufilter für Langzeitbelichtung dabei hatte. Dumm nur, daß ich vergessen hatte, daß an der Samsung NX500 Bulb sinnvoll nur mit (daheim vergessenen) Fernauslöser geht, d.h. Start/Stop-Funktion. Mit dem eingebauten Auslöser bleibt der Verschluß nur solange offen, wie man draufdrückt. Einen Menüeintrag um dieses Verhalten zu ändern, habe ich trotz gründlicher Suche nicht gefunden. Also hatte ich nur maximal 30 Sekunden.

Außerdem bin ich immer noch nicht ganz sicher, wie sich Weitwinkel, Graufilter und Reflektionen gegenseitig bedingen. Zuletzt hatte ich mir extra 58mm-Filter + Adapter zugelegt, weil kleinere Filtersets bei mehreren vorgeschraubten Filtern bei 16mm Weitwinkel deutlich vignettierten. Bei den 58mm-Filtern bin ich mir bzgl. Vignettierung immer noch nicht sicher. Reflektionen sind hingegen auf den meisten Aufnahmen bei 21mm Brennweite zu sehen.

Da seit Ostern die Nik Collection kostenlos abgegeben wird, habe ich diese auch mal probiert. Mein Eindruck: die lokalen Änderungen über die Control Points sind sehr nützlich, die globalen Änderungen kann ich mit Lightroom besser durchführen. Leider integriert sich der Workflow der Nik Tools nicht in meinen Standardworkflow in Lightroom, die Änderungen finden nämlich nichtreversibel auf einer TIFF-Kopie des Rawbildes statt. Mangels Photoshop kann ich auch nicht sagen, ob die Einbindung der Plugins dort besser gelöst ist. Ich bleibe also vorerst bei Lightroom. Mit etwas Fingerspitzengefühl kann man auch dort mithilfe des Korrekturpinsels in gewissem Rahmen lokale Anpassungen vornehmen. Z.B. habe ich im Bild oben Kontrast und Zeichnung im Wasserbereich gegenüber dem restlichen Bild angehoben. Meistens sind mir solche lokalen Änderungen aber zu aufwendig

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Mal keine Insel

Da mir die ursprüngliche Osterplanung kurzfristig über den Haufen geworfen wurde, ich mich aber mental auf Norddeutschland vorbereitet hatte, mußte ein Plan B her. Auf Pellworm war ich gerade erst im Herbst, außerdem war ich mit Auto unterwegs und da bot sich das friesische Festland an. Die Last-Minute-Suche im Internet führte mich dann nach Büsum, genauer: in die Pension Alice.

Sowohl Pension als auch Ort sind sehr gefällig. Büsum liegt vom Flair irgendwo zwischen Pellworm und Sylt. Die Menschendichte erinnert gerade bei gutem Wetter und an Feiertagen eher an Sylt. Trotzdem wirkt Büsum nicht überlaufen. Meistens jedenfalls 😉

Das Büsumer Hochhaus verleiht dem Ort ein wenig den Charm von Arrecife.

Der Ort ist insgesamt recht kompakt, alle wesentlichen Attraktionen sind zu Fuß erreichbar. Entlang der Alleestraße finden sich genügend Restaurants, von denen einige auch spätanreisertauglich bis 22 Uhr warmes Essen anbieten. Tagsüber sollte man auch einmal einen Abstecher zum Gartencafé in Süderdeich machen (Achtung: die Torten dort sind sehr gehaltvoll und die Plätze begehrt).

Hier dann die gesamte Fotosammlung des Wochenendes in Büsum: https://soerenkoehler.smugmug.com/2016/Ostern-an-der-Nordsee

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